Langsam sollten wir Geld dafür verlangen… heute kamen wieder fast 30 Leute zu der angekündigten Dachbesuchs-Tour, und mit Stephan und mir waren nur 2 „alte Hasen“ (sprich: Leute die wissen, wo man rauf könnte) anwesend. Aber es lief alles rund und im Endeffekt sind wir in der Landsberger Allee gewesen und haben dort ein sehr gemütliches Dach bei warmer Abendluft besucht. Auch wenn es dort eigentlich kaum brauchbare Fotomotive gibt (der Alex ist ziemlich weit weg und vom Velodrom hab ich schon Fotos), so ist doch ein ganz gutes entstanden, wie ich finde…

Landsberger Allee

 

Viel hat sich diesmal nicht getan, der Step war auch hauptsächlich eine Zusammenfassung des aktuellen Projektstandes, den unser Dozent haben wollte. Die Verbindung zur Hinterrad-Achse ist hinzugekommen und man kann gut die Unterteilung der Polygone erkennen – immerhin sind’s schon 84.000!

Bulls MTB - Schritt 4

 

Nachdem wir im Osten der Stadt nun schon die meisten Dächer kennen, sind wir heute auf einen Tipp aus dem Gruppenforum hin nach Tempelhof gefahren. Dort stehen einige verdammt hässliche Häuser rum, aber zu unserem Glück war auch eins der höheren (12 Stockwerke) offen und man konnte problemlos auf’s Dach. Dort oben haben wir uns dann ein paar Minuten lang zwischen all den Funk-Antennen verstrahlen lassen, ein paar Fotos gemacht (ich hauptsächlich) und sogar noch jemand anderes aus der Dächergruppe getroffen. Zufälle gibts… Ist jedenfalls ganz nett das Dach, man hat einen guten Blick auf das Ullstein-Haus und einen der Ausläufer der Spree – sofern einem 20 Hochleistungsantennen direkt auf dem Dach nichts ausmachen.

Ullsteinhaus

 

Ohne die sogenannte „DRI“ (Dynamic Range Image) Fototechnik würde untenstehendes Bild, aufgenommen am 20.04., wahrscheinlich langweilig aussehen, weil man entweder die Graffitis an der Tür, die Szenerie hinter der Tür oder den Boden vor der Tür erkennen würde. Mit DRI jedoch landen einfach alle 3 Bilder (mit jeweils unterschiedlichen Belichtungszeiten) direkt übereinander und nur der „interessante“, bzw. gut ausgeleuchtete Teil von jedem Einzelbild wird genommen. Das ist in etwa das Gleiche, was das menschliche Auge macht: wenn wir durch die Tür in den hellen Himmel blicken, passt sich das Auge an die Helligkeit an und filtert genug Licht, damit wir noch was erkennen können. Die restliche Umgebung wird dabei dunkler wahrgenommen. Darum lohnt sich diese Bearbeitungstechnik auch nur bei Bildern (bzw. Fotos), wo es Flächen mit starken Helligkeitsunterschieden gibt, also Bildern mit einem großen Dynamikumfang. So hab ich das jedenfalls verstanden. 😀

Eingang zum Flaschenturm

 

„Langsam“ wird’s draußen wieder wärmer und auch wenn mir das bei meiner täglichen Praktikums-Arbeit im Büro nicht sonderlich hilft (eher im Gegenteil), so freu ich mich doch auf den Freitag, wenn’s wieder auf die Dächer von Berlin geht. Nicht das ich schon alle Fotos von der letzten Tour hochgeladen hätte… 😉
Heute jedenfalls wieder ein weiterer Step aus dem Fahrradprojekt.

Bulls MTB - Schritt 3

 

Ich denke mal, das Bild spricht für sich. 😉 Wie interessant verlassene Fabrikgebäude doch sein können…

Stairway to Heaven

 

Als Panoramafreak konnte ich es mir gestern natürlich nicht nehmen lassen, auch ein Panorama zu fotografieren. Und welcher Standpunkt wäre da besser geeignet, als der „Partyfloor“…?

Ostkreuz Panorama

 

Wow, das war klasse heute. Fototouren durch leerstehende Fabrikhallen sollten als Pflichtthema in Kunst unterrichtet werden. Vielen Dank auch an Marina, war echt klasse heute. 😀
Ich werd‘ die Tage das ein oder andere Foto online stellen, den Anfang macht ein sehr interessantes Motiv…

Ostkreuz Flaschenturm

 

Der Rahmen ist soweit fertig, weiter gehts mit dem Sattel. Hier war die Herausforderung, die Form richtig hinzubekommen – auf so einem Profilfoto kann man von dem Sattel ja nicht viel erkennen. Das Fahrrad ist übrigens das erste Modell, bei dem ich mit einer Technik namens „SplinePatches“ gearbeitet habe – also Polygone aus sich kreuzenden Splines erzeuge. Sehr praktisch für abgerundete Formen die sich gut durch Kurven beschreiben lassen.

Bulls MTB - Schritt 2

 

So, nach dem Foto hier jetzt der erste Schritt in der Modellierung. Der Rahmen sah am spannendsten aus, darum gings mit dem los.

Bulls MTB - Schritt 1